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Rasendünger

Ein schöner Rasen braucht gute Pflege – Doch was ist richtig im Umgang mit dem Rasendünger?

Der Rasendünger ist wie alle Dünger eine Antwort auf das Minimumgesetz der Pflanzenernährung. Vereinfacht ausgedrückt besagt es, dass das kleinste Ergebnis der Pflanze durch den Hauptnähranteil des Bodens bestimmt wird.

Mit anderen Worten, wenn kein Nährstoff im Boden ist, kann die Frucht in ihm auch nicht gedeihen. Deshalb haben die Menschen sich mit der Düngung des Bodens beschäftigt. Doch die Düngung war zu nächst nur für die Landwirtschaft gedacht. Der Rasendünger ist somit ein erweitertes Anwendungsgebiet des Düngers aus der Landwirtschaft.

Warum sollte überhaut der Rasen gedüngt werden?

Schon recht früh wurde von den Menschen erkannt, dass ein Boden sich regenerieren muss. Aus der Erkenntnis wurde die Dreifelderwirtschaft eingeführt, das war im Mittelalter etwa um 1100 n. Chr. Noch früher gab es noch die Zweifelderwirtschaft, aber sie hatte sich in Europa nicht durchsetzen können.

Wenn ein Rasen angelegt wird, so soll er nicht demnächst wieder abgetragen werden. Daher verbleibt das Grün über mehrere Jahre an der gleichen Stelle. Der Boden wird entsprechend stark ausgelaugt, also er entzieht dem Boden kontinuierlich dieselben Nährstoffe.

Daher muss der Boden mit Nährstoffen von Zeit zu Zeit wieder versorgt oder besser gesagt gedüngt werden. Hierfür wurden auch spezielle Rasendünger entwickelt, die je nach Jahreszeit die wichtigsten Nährstoffe als Bestandteile haben.

Der Rasendünger hat einen schlechten Ruf, da er den Rasen schneller wachsen lässt. Dadurch erhöht sich die Frequenz des Mähens und der Rasen macht mehr Arbeit. Für einen schönen dichten Rasen muss natürlich einiges getan werden.

Mit einer Düngung wird die Grasnabe dichter und sie muss gemäht werden. Das Mähen wiederum regt den Rasen zum Wachsen an, da die Wurzel eigentlich für die kleine Pflanze zu viel Energie hat. Das Wachstum geht nicht nur in die Höhe, sondern auch in die Breite. Der Begriff Breite ist nicht ganz richtig, besser wäre, der Rasen wird dichter.

Der Rasendünger hat den Rasen dichter gemacht und somit hat das Unkraut jeglicher Art keine Chance durchzukommen. Das Unkraut kommt nur, wenn der Rasen nicht die optimalen Voraussetzungen hat.

Wie wird denn Rasendünger am besten benutzt?

Der Einsatz von Rasendünger ist abhängig von dem aktuellen Geschehen. Bei der Anlage des Rasens ist auf jeden Fall ein Rasendünger mit einem hohen Phosphoranteil zu wählen. Die Anlage sollte möglichst im Herbst erfolgen, so das im Frühjahr die nächste Düngung geschehen kann.

Der Rasendünger sollte ruhig vier- bis fünfmal pro Jahr verwendet werden. Diese Angabe bezieht sich aber nur auf einen Rasendünger, der schnell löslich ist. Im Frühjahr sollte die erste Düngung erfolgen und im Herbst die Letzte. Bei der Herbstdüngung ist ein Rasendünger einzusetzen, der einen hohen Kaligehalt und einen niedrigen Stickstoffgehalt hat.

Diese Mischung bewirkt, dass der Rasen Resistenz gegen Pilze und Frost im Winter hat. Einige Stimmen sagen, dass Blaukorn-Dünger auch ausreichend sei. Doch bei der Auswahl von dem Rasendünger sollte sich jeder überlegen, für welchen Rasen der Rasendünger benötigt wird. Ein Spielrasen, der einfach nur grün sein soll, da dürfte Blaukorn reichen.

Der Rasen muss robust sein, da er stark belastet wird. Wenn Unkraut dazwischen sitzt, ist das auch kein Problem bei einem Spielrasen. Doch wenn der Rasen gepflegt und rein bleiben soll, dann ist der Aufwand mit dem Rasendünger zwingend erforderlich.

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